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1

Samstag, 31. Dezember 2011, 00:00

Tohuwabohu auf Samoa

Auf Samoa, dieser Inselgruppe im Pazifik, hat die Regierung entschieden den (noch) heutigen 30. Dezember 2011 ausfallen zu lassen. Dies würde aus wirtschaftlichen Gründen geschehen, so die Nachrichten. Samoa hat hat wieder bessere Handelsbeziehungen zu den asiatischen Märkten als zu dem westlichen Amerika.
Das Weglassen des 30.12.2011 hat einige Folgen: Da Samoa in der Nähe der Datumsgrenze liegt, ist es nun das erste Land, welches das Neue Jahr 2012 begrüßen darf und nicht mehr das Letzte! Sie liegen also jetzt 13 Stunden vor uns (MEZ) und nicht mehr 11 Stunden nach uns. Geographisch zählen sie jetzt zum Osten und nicht mehr zum Westen.
Ich hätte da mal eine Frage, dessen Beantwortung mir wirklich schwerfällt: Wenn ein Phileas Fogg seine Erdumrundung vor dem 29.12. gestartet hätte (Start- und Zielpunkt Samoa bzw. GENAU die Datumsgrenze), hätte er dann trotzdem einen Tag gut gemacht, oder gar zwei?
(also bei Reise gen Osten, wobei festzuhalten ist, dass bei Reiseantritt Samoa der "westlichste Punkt der Welt ist" bzw. bei Ankunft der östlichste). Oder wäre es ein Nullsummenspiel geworden?

Samoa war übrigens die Wahlheimat von Robert L. Stevenson, einem Zeitgenossen Jules Vernes und Autor des besten Abenteueromans überhaupt, der Schatzinsel. Auf Samoa bestritt der schwindsüchtige Stevenson seinen Lebensabend. Der Schriftsteller Alex Capus versucht in seinem Roman "Reisen im Licht der Sterne- Eine Vermutung" zu beweisen, das die Schatzinsel zur Inselgruppe Samoas gehört.
Also: Liegt diese "Schatzinsel" nun im Osten oder im Westen dieser unserer Erde?

Ralf

Bernhard

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2

Samstag, 31. Dezember 2011, 11:25

Hallo Ralf,

wäre Fogg von Samoa aus gestartet und wieder angekommen, sähe das folgendermaßen aus:

Wie JV beschrieb, hat Fogg die Sonne 80 x aufgehen sehen, England (Samoa) nur 79x. Da Samoa ja von West nach Ost die Datumsgrenze wechselt und damit einen Tag überspringt, ist das, als ob Samoa auch 80 Tage gehabt hätte, Fogg gewinnt also keinen Tag.
Anderes Beispiel:

Annahme, Fogg verlässt Samoa an einem Montag, reisezeitmäßig nach einer Woche zurück - für ihn ist es Montag, tatsächlich ist es aber Sonntag, weil er einen Tag gewonnen hat. Da Samoa aber einen Tag vorstellt, ist es doch Montag - er hätte keinen Tag gewonnen dadurch.

Die Frage der Schatzinsel: Geographisch verändert Samoa seine Lage nicht, es bleibt weiterhin auf westlicher Länge, also "im Westen". Nur die Zonenzeit wird in den "Osten" verschoben (der aber im Westen von Samoa ist, weil ja der 180. Längengrad westlich von Samoa verläuft). Das ist wie mit Asterix bei den Goten, um als Gallier zu den Ostgoten zu kommen muß erst das Land der Westgoten durchquert werden, das aber im Osten von Gallien liegt - Obelix dazu nur "Die spinnen, die Goten!" :-D

Guten Rutsch, egal in welche Richtung

Bernhard

PS: Ich hoffe ich habe das jetzt richtig gerechnet - mir geht es da nämlich auch manchmal wie Obelix)
:seemann: :baer:

-----------------------
I love you, you love me, ja wo lawe ma denn hi??

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3

Samstag, 31. Dezember 2011, 14:32

Hallo Bernhard,

danke für die allumfassende Antwort. :danke: Wahrscheinlich habe ich einfach kleinere Schwierigkeiten, die Erde als eine an den Polen abgeflachte Kugel zu sehen ;) und nicht als Scheibe (auf die Schildkröte und den Herakles gehe ich jetzt mal nicht ein).Und ganz ehrlich, im Weltall war ich noch nicht, um mir die ganze Sache mal persönlich anzuschauen und bewusste physikalische Experimente oder Beobachtungen zur Erdkrümmung habe ich auch noch nicht durchgeführt. Ich meine, es gibt immer zwei Wahrheiten: Wie kann man vom östlichsten Punkt der Erde noch weiter gen Osten reisen? Aber dieses Problem hat ja der Mensch mit der Unterteilung der Erde in Zeitzonen selbst aufgeworfen. Irgendwo musste er ja anfangen, und warum nicht den Nullmeridian durch einen Vorort von London ziehen (Greenwich) ? Sicherlich ein guter Kompromiss um Handelsbeziehungen und korrekte (Bahn)Fahrpläne zwischen einzelnen Dörfern, Städten, Metropolen mit der aufkommenden Industrialisierung zu realisieren! Aber jede Sonnenuhr sagt uns etwas Anderes an zwei verschiedenen Orten, auch wenn sie in der gleichen Zeitzone liegen. Und sollte von 2 Orten trotzdem mal der Längengrad 100%ig stimmen, so ist doch die Länge des Schattens, die die Sonne wirft eine Andere.... Aber genug der Theorie.
Eines hat sich Fogg mit seiner Weltreise in 80 Tagen jedenfalls erspart: den Jetleg! :DD

In diesem Sinne wünsche ich allen im Forum einen guten Rutsch ins neue Jahr! :friday:

Ralf

Andreas

Meister

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4

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:44

... irgendwo anfangen: Hätten wir Deutschen mit der uns angeborenen Bescheidenheit vor ein paar hundert Jahren eine Rolle als Land- und Seemacht gespielt, und hätten wir die notwendige wiss. Basis gehabt, dann Läge der Ausgangspunkt der Zählweise der Meridiane jetzt woanders - *grins*

Aber mit dem Zeitzonenwechsel gibt es bei mir oder in unserer Familie regelmäßig kleinere Missverständnisse oder Pannen. Privat und dienstlich kommen viele Flugkilometer zusammen. Dabei staunt man immer wieder.

So 2010, als wir vom Urlaub in der Karibik unseren Arbeitgebern mitteilen mussten, das wir einen Tag später zurückkommen. Bei 10 Stunden Rückflug von West nach Ost kamen wir eben nicht mehr am gleichen Tag an, sondern wir waren einen Tag später in Deutschland, obwohl am Abflugort noch mehrere Stunden des gleichen Tages übrig gewesen wären. ... peinlich peinlich

Oder vor ein paar Monaten in In Malaysia und Indonesien, wo die Zeitzonen breitflächig sind (ähnlich Samoa) und nicht linerar senkrecht verlaufen. Man stellt sich die Weltkarte vor und plant in etwa die Zeitverschiebung, aber die ist willkürlich auf Staatenbildungen und nicht nach geographischen Gesichtspunkten festgelegt. Malaysia ragt komplett in eine andere Zeitzone herein. Ist absolut geil beim Umsteigen auf FLugplätzen. Nach Zeitkorrektur auf dem Flughafen in Kuala Lumpur stellte ich am Infoschalter fest (keine Uhr in der Halle zu sehen!), dass ich nur noch 20 Minuten zum Erreichen des anderen Gates hatte ... *schwitz*, erwartet hatte ich eine Stunde mehr ...

Jedesmal die Entscheidung, ob man Handy und Uhr umstellt, ob man zu Hause im richtigen Zeitpunkt anruft oder die Überraschung mitten in der Nacht im Ausland, wenn ein Kollege mobil anruft und fragt ob ich in der nächsten Stunde wieder im Büro bin ....

Allen Freunden des Forums, Reisenden und Kopfreisenden alles Gute für 2012!

^^
Andreas

(www.j-verne.de)

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