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laura_w

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  • »laura_w« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 29. Juni 2007, 21:28

fehler im buch 20.000 meilen unter dem meer

hallo freunde des jules verne,
ich habe hier eine wichtige frage. ist ja bekannt, dass er sich in vielen dingen geirrt hat, doch weiß jm. genaueres darüber, ob er sich bei den längen- und breitengrade angaben geirrt, bzw. verrechnet hat?
ich kenne mich mit geographie nicht so gut aus, und hoffe hier einen experten zu finden.

danke schon mal, gruß, laura

Poldi

Poldi - der will dir fressen

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2

Freitag, 29. Juni 2007, 21:37

Hallo laura_w und herzlich Willkommen im Jules Verne Forum! :laola:

Längen- und Breitengrade - das ist ein Fall für Kapitän Bernhard! :] Er wird dies sicherlich bald lesen und dir helfen können.

Hast Du denn einen Verdacht, oder warum verweist Du direkt auf 20000 Meilen?

laura_w

Anfänger

  • »laura_w« ist der Autor dieses Themas

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3

Freitag, 29. Juni 2007, 22:04

ohh vielen dank für deine antwort- schön wie schnell das geht^^

es ist so: ich habe das buch gelesen und ne seminararbeit drübergeschrieben und bin nicht auf die idee gekommen dass es in dieser hinsicht auch verrechnungen gegeben haben könnte.
jetzt habe ich gelesen, dass es bis zum 18. jh....also noch vor! dem roman verrechnungen von bis zu 50% abweichung gab. nun finde ich keine genauen indizien darauf dass es bei verne zut´reffen könnte.

ist jetzt halt n bissi dringend, da ich das evtl. am dienstag im kolloquium erklären müsste.

aber danke für deinen tipp und willkommensgruß, freut mich :) und so hoffe ich dass kapitän bernhard das hier lesen wird :)

Volker Dehs

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4

Freitag, 29. Juni 2007, 22:59

Jau, warten wir mal auf Käptn Bernhard, der der angemessene Experte ist. Soviel aber schon mal vorab: nicht alles, was wie ein Fehler aussieht, muss auch einer sein. Bevor Anfang des 20. Jahrhunderts Greenwich zum internationalen 0-Punkt der Meridiane (Längengrade) bestimmt wurde, gingen die meisten Nationen von ihrer eigenen Hauptstadt als Ausgangspunkt aus. In den "20.000 Meilen" sagt Käptn Nemo deshalb auch zum Franzosen Aronnax: "Ihnen zu Ehren, Herr Professor, gehe ich mal von Paris aus..." oder so ähnlich. Aufgrund der nationalen Unterschiede kommt es gerade bei Längenmaßen usw. manchmal zu einem heillosen Durcheinander. Zum Beispiel ist die frz. Seemeile 1.852 m lang, die (heute verbindliche) englische aber 1.855 m.

Ahoi!
volker

Bernhard

Vernian - Vernetusiast

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5

Samstag, 30. Juni 2007, 01:05

Der Kapitän Bernhard meldet sich zu Wort... :grins:

Wie Volker schon angeführt hat: Verne hat v.a. bei den Längengraden oft wechselnde Bezugsmeridiane genommen, also außer dem heute verbindlichen Nullmeridian von Greenwich den von Paris, Berlin, Washington oder andere. Dazu hat Jules verne in schöner Regelmäßigkeit Ost und West vertauscht bzw. bei Distanzangaben in Länge manchmal falsch gerechnet. Wobei teilweise diese fehlerhaften Angaben auch auf den Drucker und nicht JV zurückgehen könnten, bzw. im Deutschen auch auf die Übersetzer.

Leider ist der letzte Satz von Volker falsch: die internationale (verbindliche) Seemeile ist rund 1852 Meter lang und ergibt sich aus der Länge einer Winkelminute entsprechend dem 21600sten Teil des mittleren Erdumfanges (40030 km). Das von Volker gegeben Maß könnte sich am Äquatorumfang orientieren. Im Prinzip variert die Länge der Seemeile, wenn Sie in Meter umgerechnet wird, nach der Lage auf der Erdkugel, da diese ja nicht gleichmäßig rund ist. Für die Navigation ist sie dagegen eine feste Einheit, da 1 Seemeile = eine Winkelminute in der Breite, also Nord - Süd - Richtung auf der Erdkugel. (60 Minuten = 1 Grad, 360 Grad ein Kreis / Kugel, also 60 x 360 = 21600 Minuten oder Seemeilen = Erdumfang in Seemeilen) Auf Grund der Tatsache, das die Erde nicht rund sondern ein Elipsoid mit Beulen und Dellen ist ist also die Umrechung in metrische Einheiten ein Problem...)

Zur Fragestellung konkret: Verne hat sich wohl mal verrechnet wenn er Distanzen in Längen - oder Breitengraden beschrieben hat (was selten ist, denn auch er dürfte gewußt haben, das die meisten Leser mit einer Angabe wie "Peking liegt xxx GLängengerade von London entfernt" wenig anzufangen wussten). Meist hat er dann östliche und Westliche Längen nicht richtig zusammengerechnet, also subtrahiert statt addiert. Frag mich jetzt nicht wo er das gemacht hat, aber gesehen habe ich es im Werk. Und wie gesagt hat er gerne West mit Ost vertauscht. Deine Erwähnung der "Verrechnungen" hat aber weniger etwas mit Verne als mit der Tatsache zu tun, daß vor Harrisons Chronometer die Längenmestimmungen kaum zuverlässig durchzuführen waren. Da gibt es ein sehr empfehlenswertes Buch drüber mit dem Titel "Längengrad", ich glaube von Nadolni (???). Such mal "Längengrad" bei Amazon.

Bernhard
:seemann: :baer:

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I love you, you love me, ja wo lawe ma denn hi??

laura_w

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6

Samstag, 30. Juni 2007, 13:01

hei vielen dank euzrer antworten, das hat mir sehr weitergeholfen. wede jetzt das weiternachforschen...finde das ganze bissl kompliziert und hoffe ich blick hier noch durch^^

ich habe ein buch von 1881 "wunder des erdballs 1."- da werde ich mir nun die berechnung der meridiane anschauen...vll lässt sich da noch was klären^^ ist ja ein buch aus vernes zeit.

nochmals danke ;)

und n schönes wochenende, gruß, laura

Bernhard

Vernian - Vernetusiast

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7

Samstag, 30. Juni 2007, 13:58

na, ob ein Buch von 1881 geeignet ist für diese Frage??.. :DD :DD
:seemann: :baer:

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laura_w

Anfänger

  • »laura_w« ist der Autor dieses Themas

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8

Samstag, 30. Juni 2007, 14:21

ja...es gibt einen teil "berechnung der meridiane" und da steht des dann drin...und vll ham die damals nen fehler in der berechnung gemacht?...wie gesagt ich kenn mich ned wirklich aus und muss des erstmal abchecken^^

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