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Alexa

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1

Mittwoch, 3. September 2014, 00:37

Ein Buch das es so seit 1901 nicht mehr geben dürfte

Hallo an all die jenigen die dies nun lesen,
ich bin an ein Buch gekommen, das es so nicht mehr geben dürfte und frage mich ob ich mich nun mit diesem Besitz strafbar mache oder ob es grade deswegen besonderen Wert besitzt. Das Buch ist ein Doppelband in Altdeutscher Schrift und heißt " Die Reise nach dem Monde/ Die Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" Aus Jules Vernes Jugendschriften für die deutsche Jugend bearbeitet von Dr. Friedrich Netto. Hartleben erließ 1901 deswegen einen Gerichtsbeschluß gegen Netto wegen Plagiats und die Bücher wurden aus dem Verkehr genommen.
Ich würde mich über antworten freuen und verbleibe bis dahin gespannt :):

Volker Dehs

Fortgeschrittener

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2

Mittwoch, 3. September 2014, 12:03

Hallo, eine Strafbarkeit liegt nicht vor, diese bezog sich um 1900 auch nur auf den Verkauf der verbotenen Bücher. Der Wert alter Bücher bemisst sich nach ihrer Häufigkeit oder Seltenheit und nach ihrer Begehrtheit bei Sammlern. Insofern ist diese Ausgabe sicher ein interessantes Fundstück.

Ist der Einband denn einfarbig (rot mit silberner Titelei) oder bunt ?
volker

Alexa

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3

Donnerstag, 4. September 2014, 15:17

Es ist bunt, so wie es hier bei der Abbildung des Buches auch ist. Graue Umrandung, blauer Hintergrund auf der Vorderseite darauf ein gelb scheinender Mond, Sterne eine Kanone und unten die Erde in Gelb/Rot. Hintere Seite des Buches ist Grau.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alexa« (4. September 2014, 15:37) aus folgendem Grund: Bilder einfügen


Bernhard

Vernian - Vernetusiast

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4

Donnerstag, 4. September 2014, 19:44

Hallo Alexa,

das der Band eine Besonderheit ist hat Volker ja bereits zum Ausdruck gebracht. Beabsichtigst Du den Band zu verkaufen? Falls ja, ich wäre interessiert ;-) ...

Vermutlich einige andere hier auch... Die Frage ist der Preis. Der Zustand ist ja leider nicht der Beste, aber noch ganz gut. Dafür ist der Band extrem selten. Insofern ist der mögliche "Wert", also der Betrag, den jemand dafür hinlegen würde, in einem großen "Schätzrahmen" - ich denke mal zwischen zwei bis 3-stellig könnte der Rahmen liegen. Du könntest ihn bei Interesse hier anbieten und per PN Gebote sammeln, oder natürlich über iii-bäy oder so anbieten...

Beste Grüße

Bernhard
:seemann: :baer:

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Alexa

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5

Donnerstag, 4. September 2014, 20:14

Also an einen Verkauf habe ich jetzt nicht gedacht, zumindest nicht in naher Zukunft, ich würde nur gern wissen welchen Wert dieses Schätzchen hat.

Bernhard

Vernian - Vernetusiast

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6

Donnerstag, 4. September 2014, 22:08

Ganz schwer zu sagen....schlicht und einfach eine Frage von Sammlerwahnsinn... mal etwas realistischer ausgedrückt: Ich denke von 20.- Euro an aufwärts ist durchaus denkbar, nur wo da die Grenze nach oben liegt kann ich nicht sagen. Aber sehr vermutlich noch im unteren zweistelligen Bereich, aber es ist auch nicht unrealistisch das es weitaus höher liegt...

Das Problem ist: Dieser Band ist extrem rar und selten, meines Wissens in dieser Bindung erst der Zweite, der uns (deutschen Verne-Freaks) bekannt wurde (??). Anderseits ist es eine "Randerscheinung" bei den Buchproduktionen, und nur wenige Sammler wissen davon, und die, die daran Interesse daran haben könnten, sind sicher noch weniger. Und dann die große Frage was diese Wenigen bereit sind dafür zu zahlen...

Du hast eine echte Rarität von hohem ideellen Wert für einen Besitzer, wenn er das geschichtliche Umfeld des Bandes kennt. Nur wie viel ein Möchtegern-Besitzer bereit ist für den Besitz dieses Bandes zu zahlen, das ist eine individuelle Entscheidung. ICH würde nicht 200.- dafür zahlen, ein anderer aber vielleicht schon?
Preise unterliegen bei Antiquitäten dem Marktgesetz von Angebot und Nachfrage, dem Faktor der Bedeutung, die einem Gegenstand beigemessen wird, und der Liquidität des potentiellen Käufers.

Ich habe mitbekommen, daß ein ähnlich seltener Band wie dieser (allerdings noch so wenig selten, das er gelegentlich angeboten wird), der i.d.R. in einem Bereich von 60.- bis 200.- Euro zu bekommen ist, durch ein namhaftes deutsches Museum für deutlich über 200.- € gekauft wurde, weil er in das Konzept einer geplanten Ausstellung fiel und damit die Prozedur von hoch gesichertem und hoch versichertem Versand des gleichen Bandes als Leihgabe überflüssig machte - und vielleicht sogar günstiger ??

Kurz: Der WERT (oder zu erzielende Preis) des Bandes lässt sich nicht gut schätzen und unterliegt verschiedenen Kriterien. Wenn es Dir hilft, dann setze den ideellen Wert hoch, den erzielbaren Preis auf 20-30 Euro, und freue Dich, solltest Du einmal verkaufen, wenn Du mehr erhältst.

LG

B.
:seemann: :baer:

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Poldi

Poldi - der will dir fressen

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7

Freitag, 5. September 2014, 09:31

Hallo Alexa, herzlich willkommen im Jules Verne Forum! :laola:

Gleich Dein erster Beitrag ist ein hochinteressanter und viel beachteter Beitrag! Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Buch.

Alexa

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8

Freitag, 5. September 2014, 10:36

Vielen Dank Poldi,

ich bin selber sehr überrascht über die Resonanz, dieses Buch entpuppt sich für mich grade zu einem rohen Ei, abgesehen davon das ich es tatsächlich auch so anfasse , meine ich aber eher seine Geschichte. Das nur 2 Exemplare hier in Deutschland bekannt sind, ich denke das von Herrn Dehs und nun meins, ist ziemlich aufregend für mich. Ich würde zu gern die Geschichte des Buches erfahren, bzw. warum es damals als Plagiat vom Markt genommen wurde. Gibt es dazu irgendwo Hintergrundinformationen? Ich bin selber schon am suchen, aber entweder gibt es keine Infos, oder ich suche an den falschen Stellen.
I

Volker Dehs

Fortgeschrittener

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9

Freitag, 5. September 2014, 11:58

Siehe Nautilus Nr. 16, Oktober 2009, S. 34-37. Auch online verfügbar:

http://jules-verne-club.de/Download/Auszug_16.pdf

Von dem Buch gibt es noch eine in rotem Pappband gebundene Variante mit silbernem Titelaufdruck. Davon sind 2 Exemplare bekannt, eines davon in der Sammlung von von Wolfgang Thadewald.
volker

Alexa

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10

Freitag, 5. September 2014, 12:22

Das war sehr interessant, vielen Dank für den Link.
Ich war ganz aufgeregt als ich das Buch gesehen habe und seine Geschichte dazu las. Ich lese sehr gern, aber noch nie hat mich die Geschichte hinter der Geschichte so fasziniert wie in diesem Fall.

Norbert

Schüler

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11

Montag, 13. Oktober 2014, 22:10

Hallo Alexa,
wenn Du noch mehr darüber wissen willst, warum Dein Buch vor hundert Jahren den Deutschen Buchhandel so beschäftigt hat, kannst Du den Wortlaut des Gutachten der Königlich Preußischen Sachverständigenkammer, Gutachten gegen Dr. Netto.pdf hier nachlesen. Volker hat ihn ja schon in Nautilus Nr. 16 inhaltlich wiedergegeben. Hartleben verfolgte solche Fälle hartnäckig.

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